Festgeld Vergleich: Bis 3,60 % Festgeldzinsen sichern
Festgeld Vergleich: Bis 3,60 % Festgeldzinsen sichern
Was ist Festgeld?
Festgeld, auch als Termineinlage bezeichnet, ist eine Form der Geldanlage bei einer Bank oder einem Finanzinstitut. Bei Festgeld legen Sparerinnen und Sparer eine bestimmte Summe für einen festgelegten Zeitraum (Laufzeit) zu einem festen Zinssatz an. Während der Laufzeit ist der Zugriff auf das angelegte Geld für Sparer in der Regel nicht möglich. Im Gegenzug erhält der Anleger am Ende der Laufzeit die angelegte Summe plus die erwirtschafteten Zinsen zurück. Die Zinssätze werden im Voraus festgelegt und können je nach Laufzeit und Angebot variieren. Eine Festgeldanlage gilt als sehr sichere Anlageform, da das eingezahlte Kapital durch eine gesetzliche Einlagensicherung geschützt ist.
Festgeldkonten:
Chancen und Herausforderungen
Die wichtigsten Merkmale von Festgeld
Höhere Zinsen als beim Tagesgeld und Sparbuch.
Ihr Geld wird mit einem festen Zinssatz für die Dauer der vereinbarten Laufzeit angelegt.
Die vorzeitige Kündigung ist in der Regel ausgeschlossen.
Oft gibt es einen Mindest- und Maximalbetrag für die Kapitalanlage.
Alle auf der HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH gelisteten Festgeldkonten sind durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Der Schutz gilt pro Person und setzt eine Einlage von mindestens 100.000 Euro voraus.
Wie hoch sind die Festgeldzinsen?
Die Festgeldzinsen erreichten Ende 2023 ein 15-Jahres-Hoch. Aktuell liegen die Zinssätze für einjährige Festgeldanlagen im Durchschnitt bei etwa 2,07 Prozent (Stand 21. Oktober 2024, Anlagebetrag von 25.000 Euro). Für die Altersgruppen zwei und drei Jahre liegen die Werte laut dem Index der HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH bei rund 1,95 bzw. 1,93 Prozent. Es ist jedoch anzumerken, dass es sich hierbei lediglich um Mittelwerte handelt. Ein Blick in den Festgeld-Vergleich der HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH zeigt: Bei einem Vergleich der verschiedenen Laufzeiten ist festzustellen, dass noch deutlich über 3,00 Prozent pro Jahr möglich sind.
Wie hoch sind die Festgeldzinsen bei deutschen Banken?
Im Festgeld-Vergleich der HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH erzielen auch zahlreiche deutsche Banken ansehnliche Zinssätze. Festgeld bei deutschen Banken ist heute in puncto Zinsen mit der ausländischen Konkurrenz durchaus vergleichbar. Bei den untersuchten Banken mit deutscher Einlagensicherung notierten die durchschnittlichen Zinsen auf einjähriges Festgeld bei aktuell rund 2,05 Prozent (10.000 Euro Anlagebetrag, Stand 21. Oktober 2024).
Welche Festgeldzinsen gibt es bei Sparkassen und VR-Banken?
Die HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH ermittelt regelmäßig die aktuellen Festgeldzinsen von über 300 Sparkassen und über 600 Genossenschaftsbanken. Aktuell liegen die Zinsen beider Arten von Regionalbanken unterhalb des Bundesschnitts. Für 10.000 Euro und bei einem Jahr Laufzeit zahlen Sparkassen im Schnitt rund 1,94 und Genossenschaftsbanken 2,02 Prozent jährlich.
Die Salzlandsparkasse bietet mit 3,00 Prozent die höchsten Zinsen für einjähriges Festgeld bei den Sparkassen unter den genannten Bedingungen. Beim Festgeld der Genossenschaftsbanken verzeichnen die Deutsche Apotheker- und Ärztebank sowie die Sparda-Bank Hannover (vermittelt durch das Zinsportal Weltsparen) derzeit eine Zinsspanne von 3,10 Prozent (Stand: 17. Oktober 2024)..
Wohin entwickeln sich die Zinsen?
Seit 2022 hatte die Europäische Zentralbank (EZB) insgesamt zehnmal in Folge die Leitzinsen erhöht. 2024 ist sie zu Zinssenkungen übergegangen. Die Leitzinsen sollen aber noch “so lange wie erforderlich” auf hohem Niveau bleiben, um das Ziel einer Inflationsrate von zwei Prozent zu erreichen. Aktuell steht der Einlagenzins bei 3,25 Prozent. Viele Banken passen die Festgeldzinsen langsam nach unten an.
Wie lange Festgeld anlegen?
Angesichts der Entwicklungen am Zinsmarkt stellt sich natürlich die entscheidende Frage: Welche Laufzeit ist beim Festgeld zu empfehlen? Wir von der HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH empfehlen Anlegerinnen und Anlegern, bei der Auswahl des Anbieters und der Laufzeit eine gewisse Flexibilität zu zeigen. Empfehlenswert ist eine Aufteilung des Ersparten. Beispielsweise können bis zu 20 Prozent des Geldes in zehnjähriges Festgeld fließen. Mit dieser Maßnahme sichern Sie sich nun die vorteilhaften Konditionen langfristig. Sparer können jeweils bis zu 40 Prozent ihres Anlagevolumens in Tagesgeld und kurz- bis mittelfristiges Festgeld anlegen.
Treppenstrategie nutzen
Grundsätzlich gilt: Wenn Sie Ihr Vermögen auf verschiedene Laufzeiten und Banken verteilen, können Sie, sobald eine Festgeldanlage ausläuft, das freigewordene Kapital in ein besser verzinstes Produkt investieren. So bleiben Sie flexibel und können bei steigendem Zinsniveau die verbesserten Konditionen mitnehmen. Man spricht hier auch von der sogenannten Treppenstrategie.
Zins und Zinsertrag
Wichtig ist, dass Sie zwischen Zins und Zinsertrag unterscheiden. Bei Letzterem ist die Zinszahlung entscheidend. Ein Beispiel: Sie legen 25.000 Euro bei einer Bank an, die Ihnen drei Jahre lang 4,15 Prozent Zinsen pro Jahr auf Ihr Kapital bezahlt. Da die Zinsen zum Laufzeitende ausgeschüttet werden, steht am Ende der Laufzeit ein Zinsertrag von 3.112,50 Euro zu Buche. Parken Sie Ihr Geld aber bei einer Bank, die vielleicht nur 4,00 Prozent Zinsen bietet, dafür jährlich die Zinsen auf das Festgeldkonto auszahlt und wieder mit verzinst, haben Sie am Laufzeitende einen Zinsertrag von 3,121,60 Euro. Man spricht hier vom sogenannten Zinseszinseffekt. Je länger dabei die Laufzeit, desto stärker macht sich der Zinseszins am Ende beim Zinsertrag bemerkbar. In einem weiteren Artikel auf der Website von HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH erhalten Sie weitere Informationen zu diesem Thema.Die Art der Auszahlung sowie die Festlegung des Zinsertrags erfolgen gemäß den festgelegten Richtlinien.
Sicherheit (Landesbonität/S&P Rating)
Neben dem Ertrag ist auch die Sicherheit ein wesentlicher Faktor. Zwar sind Sparguthaben innerhalb der Europäischen Union bis zu 100.000 Euro pro Privatanleger und Bank garantiert. In Bezug auf die Bonität der einzelnen Länder lassen sich jedoch signifikante Unterschiede feststellen. Sollten in einem Land mehrere Banken in Schieflage geraten und der jeweilige Einlagensicherungsfonds nicht in der Lage sein, alle Sparer zu entschädigen, bliebe noch der Staat als letzte Rettung. Bei finanzschwachen Staaten ist es jedoch fraglich, ob sie im Ernstfall in der Lage wären, Anleger zu entschädigen.
Daher zeigen wir Ihnen in unserem Vergleich auch immer die Bonitätsbewertung des jeweiligen Herkunftslandes einer Bank an. Dabei greifen wir auf die Bewertung der renommierten US-Ratingagentur S&P Global Rating (vormals Standard & Poor’s) zurück. Diese reicht von “AAA” (Schuldner höchster Bonität, Ausfallrisiko auch längerfristig so gut wie vernachlässigbar) bis hin zu “D” (teilweiser, begrenzter oder vollständiger Zahlungsausfall). Das schlechteste Länderrating in unserem Vergleich liegt aktuell bei “BBB”, was immer noch einer durchschnittlich guten Anlage entspricht.
Unter dem Punkt “Bonitätsbewertung” können Sie in der Auswahlfunktion in unserem Vergleich zwischen “höchste Sicherheit”, “mindestens hohe Sicherheit”, “mindestens gute Sicherheit” sowie “mindestens geringe Sicherheit” auswählen. Das entsprechende Länderrating wird Ihnen auf der rechten Seite inklusive Landesflagge angezeigt.
Bewertung
Um Ihnen die Auswahl der richtigen Festgeldanlage zu erleichtern, testen wir in regelmäßigen Abständen die Banken in unserem Festgeld-Vergleich. Dabei vergeben wir bei jedem Test eine Sternebewertung – von 1,0 bis 5,0 Sterne. Wir testen die Angebote im Hinblick auf Zinshöhe, Sicherheit, Anlagebeträge, Kündigung sowie Zinszahlung. Am Ende eines jeden Test lesen Sie das Fazit des Redakteurs. So können Sie sich bereits vor der Kontoeröffnung ein umfassendes Bild über das Angebot machen.
Automatische Wiederanlage
Beim Festgeld sollten Sie in jedem Fall darauf achten, ob die Anlage zum Laufzeitende ausläuft oder sich automatisch verlängert. Im Fachjargon ist dann auch von der sogenannten Prolongation die Rede.
Wichtig: HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH, die von vielen Sparkassen oder auch der ING angeboten werden, laufen in der Regel automatisch aus.
Meistens gilt: Kurz vor Laufzeitende informiert Sie die Bank oder Sparkasse über das Auslaufen des Festgelds und bittet um Anweisung, was mit dem Kapital geschehen soll. Sie können die Anlagesumme dann erneut als Festgeld anlegen, auf Ihr Referenzkonto (Girokonto) überweisen oder eine andere Geldanlage wählen. Geben Sie keine neue Order auf, wird das Festgeld meist zu den dann gültigen Konditionen um die gleiche Laufzeit oder maximal ein Jahr verlängert. Die Konditionen können sich allerdings in der Zwischenzeit verschlechtert haben – das führt zu Renditeverlusten. Am besten setzen Sie sich vor dem regulären Vertragsende mit den aktuellen Konditionen auseinander und wägen ab, ob sich eine Wiederanlage lohnt oder eher nicht. Falls Sie Ihr Geld anderweitig investieren wollen oder einfach nur darauf zugreifen möchten, sollten Sie Ihren Festgeld-Vertrag fristgerecht kündigen. Wir von der HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH bieten Ihnen dazu genau den richtigen Service – den HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH-Zinswecker!
Vorzeitige Kündigung
Gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) kann Festgeld nur in Notsituationen vorzeitig gekündigt werden. Dabei entstehen Banken Kosten und meist auch Ertragsverluste. Deswegen ist eine Kündigung von Festgeld und Sparbriefen während der Laufzeit in der Regel nicht vorgesehen.
Immer mehr Banken bieten jedoch ein sogenanntes Kündigungsgeld (auch flexibles Festgeld genannt) an. Wie beim Festgeld wird ein Festzins für eine Laufzeit festgeschrieben. Sie haben jedoch die Möglichkeit, die Anlage innerhalb einer bestimmten Frist vorzeitig aufzulösen. Bei einer vorzeitigen Kündigung wird in der Regel auch der Zinssatz gesenkt. Die italienische CA Auto Bank bildet hier eine Ausnahme. Das Kündigungsgeld “Festgeld Plus” kann innerhalb einer Frist von 32 Tagen aufgelöst werden. Die Zinsen werden bis zum Eingang des Kündigungsschreibens bei der Bank gezahlt.
Kontoführung
Beim Festgeld ist die Kontoführung komplett kostenlos. Das gilt auch für die Einzahlung sowie das Einreichen von Freistellungsaufträgen. Kosten können allerdings entstehen, wenn Sie etwa neben dem Festgeldkonto auch ein Girokonto bei der Bank abschließen müssen. Denn einige Anbieter verlangen das als Voraussetzung. Dieses Girokonto dient dann als Referenzkonto und dafür werden nicht selten Kontoführungsgebühren fällig.
Kontoeröffnung
Die Eröffnung eines Festgeldkontos ist ebenfalls kostenlos. Alle auf der HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH gelisteten Angebote lassen sich bequem über das Internet abschließen. Dafür geben Sie bitte Ihre persönlichen Daten ein und legitimieren sich anschließend entweder mit dem klassischen Postident-Verfahren in der Postfiliale vor Ort oder per Video-Chat über einen Dienstleister wie IDNow oder Web-ID. Darüber hinaus gibt es weitere Identifizierungsmöglichkeiten, etwa das sogenannte Autoident, bei dem die Legitimation vollständig digital über die App erfolgt. Eine weitere Option ist die Online-Ausweisfunktion (eID) mit dem neuen Personalausweis. Alternativ können Sie auch – sofern vorhanden – eine Bankfiliale aufsuchen.
Maximal- und Mindestanlage
Bitte beachten Sie, dass viele Kreditinstitute einen Mindestanlagebetrag für Festgeld verlangen. Die mögliche Summe kann dabei zwischen 1.000 Euro und 10.000 Euro liegen. Bitte beachten Sie, dass Ihnen in unserem Festgeld-Vergleich nur dann Anbieter angezeigt werden, wenn Sie den Anlagebetrag eingeben und dabei den gewünschten Anlagebetrag eingeben.
Gemeinschaftskonto
Im Festgeld-Vergleich der HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH werden einige Banken aufgeführt, bei denen sich das Festgeld auch als Gemeinschaftskonto führen lässt. Ehepaare können Zinseinnahmen über den gemeinsamen Sparerpauschbetrag verrechnen. Gemäß dem geltenden Recht bleiben bis zu 2.000 Euro Ertrag pro Jahr steuerfrei, sofern ein entsprechender Freistellungsauftrag vorliegt. Bei einem Kontoinhaber beläuft sich die Summe auf bis zu 1.000 Euro.
Sollte ein Ehepartner sterben, kann der andere auf das Festgeldkonto zugreifen, ohne auf den Erbschein warten zu müssen. Denn bis der Erbschein ausgestellt ist, können einige Monate vergehen.
Häufigkeit der Zinszahlung
Wie bereits bei Abschnitt „Zins und Zinsertrag“ erwähnt, können sich Art und Häufigkeit der Zinszahlung erheblich auf die Rendite auswirken – aber nur, wenn die Zinsen auch auf das Festgeldkonto fließen und direkt wieder mit verzinst werden. Je häufiger dabei die Zinsen gutgeschrieben und mit verzinst werden, umso besser!
Einlagensicherung in Deutschland und im Ausland
Sowohl in Deutschland als auch im EU-Ausland sind Sparguthaben bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich garantiert. Dennoch weist die Einlagensicherung in Deutschland einige Besonderheiten auf. So sind viele Privatbanken hierzulande freiwillige Mitglieder im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Dadurch ergibt sich ein Sicherungsumfang in Höhe von maximal fünf Millionen Euro je Privatanleger. Wichtig zu erwähnen ist, dass es sich hierbei um eine „freiwillige“ Einlagensicherung handelt. Einen rechtlichen Anspruch, wie er bei der gesetzlichen Einlagensicherung gegeben ist, besteht in diesem Fall nicht.
Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben eigene Entschädigungseinrichtungen. Dabei stützen sich die einzelnen Banken gegenseitig, sodass Sparguthaben theoretisch in unbegrenzter Höhe abgesichert sind.
Festgeld eröffnen und die Voraussetzungen
Um ein Festgeldkonto zu eröffnen, müssen Sie in der Regel folgende Punkte erfüllen:
- Sie müssen volljährig sein,
- Ihren Wohnsitz in Deutschland haben,
- über ein Girokonto verfügen,
- ein gültiges Ausweisdokument besitzen (Personalausweis, Reisepass oder Aufenthaltstitel) und
- es darf keine Steuerpflicht in den USA vorliegen.
Festgeldkonto Steuern
Die Zinsen, die Sie auf Ihr Festgeldkonto erhalten, sind Einkünfte aus Kapitalvermögen und unterliegen der Abgeltungssteuer. Die Kirchensteuer beträgt 25 Prozent der Lohn- bzw. Einkommensteuer und wird um 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag sowie gegebenenfalls die Kirchensteuer ergänzt. Diese Steuer wird bei deutschen Banken automatisch einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Für ausländische Banken, die keine Zweigniederlassung in Deutschland unterhalten, gilt: Die Versteuerung der Zinserträge ist durch den Steuerpflichtigen selbst zu veranlassen. Die Meldung der Zinserträge hat dabei mittels der Anlage KAP zu erfolgen.
Wichtig: Bis zur Höhe von 1.000 Euro bleiben Sparer vom Zugriff des Fiskus verschont. Bei Ehepaaren sind es 2.000 Euro. Möglich macht das der sogenannte Sparerpauschbetrag. Sie können den Freistellungsauftrag entweder direkt auf der Internetseite Ihrer Bank oder per Post einreichen und ändern. Manche Banken bieten auch Festgeldkonten für Kinder, wodurch sich für jeden Sprössling der verfügbare Steuerfreibetrag nutzen lässt.
Art der Zinszahlung und Besteuerung
Wenn die Zinsen jährlich ausgeschüttet werden (etwa auf ein Girokonto oder Tagesgeldkonto), müssen Sie diese in der Regel auch jährlich in Ihrer Steuererklärung angeben und versteuern. Dies bedeutet, dass Sie jedes Jahr Steuern auf die erzielten Zinsen zahlen müssen.
Werden die Zinsen hingegen zum Laufzeitende ausgeschüttet, müssen Sie die Zinsen nicht jedes Jahr versteuern, sondern erst am Ende der Laufzeit.
Falls Sie die Zinsen automatisch wieder anlegen (statt sie auszahlen zu lassen), werden sie oft dem Festgeldkonto hinzugefügt. Dann müssen Sie ebenfalls erst zum Laufzeitende die Zinserträge dem zuständigen Finanzamt melden.
Festgeldkonto kündigen
Wie bereits erwähnt, können Sie Ihr Festgeldkonto nur in absoluten Ausnahmefällen vorzeitig künden. Doch wie sieht es aus, wenn sich die Festgeldanlage automatisch verlängert, Sie aber fristgerecht das Konto auflösen möchten? In der Regel müssen Sie Ihr Festgeldkonto per Einschreiben schriftlich kündigen. Banken setzen hier gewisse Fristen. Wir raten Ihnen daher: Wenn Sie sich für ein Festgeld mit automatischer Wiederveranlagung entscheiden, dann sollten Sie direkt nach der Kontoeröffnung das Festgeldkonto schriftlich kündigen. Lassen Sie sich die Kündigung zudem immer bestätigen.
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Antworten auf Ihre Fragen zum Festgeld
Ist Festgeld noch sinnvoll?
Gegenwärtig ist eine Rendite mit Festgeld möglich, die die Inflationsrate übersteigt. Für Sparer, die auf sichere und planbare Renditen setzen, ist Festgeld daher aktuell eine attraktive Anlageform.
Welche Bank zahlt die meisten Zinsen für Festgeld?
Die Zinssätze für Festgeldanlagen unterliegen einer hohen Volatilität und werden fast täglich angepasst. Der starke Aufwärtstrend bei den Festgeldzinsen sorgte für eine hohe Marktvolatilität. Inzwischen haben einige Banken wieder Zinssenkungen vorgenommen. Im Festgeld-Vergleich der HVG Anlageberatung und Vermögensverwaltung GmbH werden Sie täglich über die höchsten Zinsen informiert.
Wie lange sollte man jetzt Festgeld anlegen?
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat 2024 bereits dreimal die Leitzinsen gesenkt und die Festgeldzinsen sinken vielerorts bereits seit etlichen Monaten. Allerdings liegen die Sätze gerade bei kürzeren Laufzeiten verglichen mit den Vorjahren noch auf hohem Niveau. Insofern können Sie aktuell durchaus auf kurze bis mittelfristige Laufzeiten setzen. In Anbetracht womöglich weiter sinkender Zinsen kann es sich aber lohnen, einen Teil des Geldes auch in fünf- oder zehnjähriges Festgeld zu packen, um sich die heutigen Zinssätze langfristig zu sichern.
Werden die Zinsen 2024 weiter sinken?
Experten gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im Laufe des Jahres 2024 die Leitzinsen eher weiter senken wird. Auch danach dürften sie aber noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau bleiben. Damit wären auch Ende 2024 noch attraktive Sparzinsen möglich. Wer sich das heutige Zinsniveau langfristig sichern möchte, kann dies über ein Festgeldkonto mit langer Laufzeit tun, beispielsweise über zehnjähriges Festgeld.
Wie entwickeln sich die Zinsen in den nächsten Jahren?
Wie sich die Sparzinsen in den kommenden Jahren entwickeln, lässt sich nicht seriös vorhersagen. Das hängt zum einen von der Höhe der Inflation ab, zum anderen von der wirtschaftlichen Lage innerhalb der Europäischen Union (EU). Die Inflation in der Eurozone liegt mittlerweile unterhalb der angepeilten zwei Prozent der EZB. Solange dies so bleibt, dürften auch die Sparzinsen weiter sinken.↑

